Mittwoch, 22. November 2017

Rezension: Infernale 1

Infernale 1

von Sophie Jordan

 

 

Allgemeine Informationen:

 
Titel: Infernale 1
Originaltitel: Uninvited
Autor: Sophie Jordan
Verlag: cbj Audio
Umfang: 6 CD´s
Preis: 19,99 €
Spieldauer: 388 Minuten
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2016
ISBN: 978-3837135091




Inhalt:

 

Es ist 2021 und in Davy´s Leben läuft alles perfekt. Sie hat einen festen Freund und eine beste Freundin, mit denen sie sich super versteht und steht kurz davor an eine renomierte Universität zu gehen. Nur ihr Bruder, der regelmäßig für Ärger sorgt, fällt aus dem Rahmen. 
Doch nachdem die ganze Bevölkerung auf das DNA-Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird und bei der Davy der Test positiv ausfällt, bricht ihre heile Welt zusammen. Ihr Freund und ihre Freunde wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, ihre Eltern meiden sie und alle haben Angst vor ihr. Die Schulleitung wirft sie von der Schule und den Traum von dem tollen Unibesuch kann sie vergessen.
Alle haben Angst, dass sie tatsächlich einen Menschen töten wird. Das geht soweit, dass die sogenannten "Träger" von der Gesellschaft isoliert werden. 
Doch was soll aus ihr werden? Wird sie tatsächlich das, wofür alle Welt sie hält? Eine Mörderin? 



Meine Meinung:


Über das Hörspiel habe ich mich sehr gefreut! Ich habe schon einige positive Meinungen darüber gehört und war nun gespannt darauf, mir selbst ein Bild davon zu machen.

Meiner Meinung nach ist das Cover ein echter Hingucker. Das Profil des Mädchens mit dem unverkennbaren Zeichen auf dem Hals, nimmt den Großteil des Covers ein. Der Hintergrund ist mystisch und geheimnisvoll gestaltet. 
Die Inhaltsangabe hat mich sehr neugierig gemacht und finde ich daher echt gelungen!

Das Hörspiel ist aus 6 CD´s aufgebaut, die jeweils eine gute Stunde dauern. 
Die Stimme der Vorleserin war sehr angenehm, fande ich allerdings nicht so ausdrucksstark. Sie hat den Charakteren zwar bis zu einem gewissen Grad eine eigene Note verliehen, aber sie klangen doch alle irgendwie gleich. An einigen Stellen hat mir etwas die Spannung gefehlt. Ansonsten hat es aber gut gepasst, die Gefühle von Davy wurden gut ausgedrückt.

Die Geschichte wird durchgängig aus Davy´s Sicht erzählt und beginnt mit den Beschreibungen von ihrem Leben. 
Die 17-jährige Davy ist seit ihrer Kindheit musikalisch sehr begabt. Von daher hörte sie seitdem die Wörter begabt, überdurschnittlich und begnadet. Sie hat einen Platz an der renomierten Juilliard School in New York, die sie bald besuchen wird. Ihr Freund Zac liebt sie mit Tori hatte sie eine gute Freundin. Ihre Eltern sind stolz auf sie, dass bei ihr alles so gut läuft.

Am Anfang des Schuljahres wurden die Schüler auf das DNA-Mördergen HTS getestet. Da bereits einige Wochen vergangen waren, hatte Davy den schon total vergessen und ist total schockiert, als sie eines Tages nach Hause kommt und die Polizei sowie der Schulleiter mit ihren Eltern spricht. Von der Schule wird sie ausgeschlossen, allerdings hat sie das "Glück" auf eine staatlichen Highschool im Keller, fernab der "normalen" Schüler, ihren Abschluss machen zu dürfen. Zusammen mit anderen Trägern. 
Doch plötzlich von allen verabscheut zu werden, darunter auch von ihrem Freund und ihrer angeblich besten Freundin, ist gar nicht so einfach.

Denn zu der Gruppe von Trägern dazu gehören, bringt eine Menge Probleme mit sich. Eine Gruppe von potenziellen Mördern, die ständig nach Streit suchen und sie, Davy soll dazugehören? Und was soll nur geschehen, als die Regierung beschließt, dass die HTS-Träger von der Bevölkerung getrennt werden sollen?

Die Handlung basiert auf einer guten Grundidee. Ich finde das ein interessantes Thema, dass auch recht gut umgesetzt wurde. Allerdings finde ich einige Stellen etwas ausbaufähig, da hätte man mehr daraus machen können. Einige Charaktere, wie z.B. Tori, Davy´s ehemalige beste Freundin, kamen mir sehr einseitig vor. Da hat mir etwas die Tiefe des Charakters gefehlt.


Fazit:
Das Ende ist offen und macht somit neugierig auf den zweiten Teil. Im wesentlichen basiert die Geschichte auf einer guten Grundidee und wurde gut umgesetzt, allerdings fehlt mir an manchen Stellen die Tiefe.

Geeignet für Jugendliche, sowie Erwachsene, die Spannung und Dystopien mögen!


💙💙💙💙  /💙💙💙💙💙
(4 von 5 Sternen) 

Dienstag, 21. November 2017

Rezension: 100 Schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren

100 Schlimme Dinge,

die mir bestimmt passieren

von Carrie Mac

 

Informationen zum Buch:

 
Titel: 100 Schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren
Originaltitel: 10 Things I Can See From Here
Autor: Carrie Mac
Verlag: Rowohlt
Einband: Klappenbroschur
Preis: 12,99 €
Seitenanzahl: 346
Erscheinungsdatum: 17.Oktober 2017
ISBN: 978-3499217715






Inhalt:


Maeve macht sich ständig Sorgen. Über alles und jeden. Sie kennt sämtliche Statistiken über Todes- und Unfälle auswendig, wo die anderen nur staunen. 
Doch ihre ständigen Panikattacken machen es ihr im Alltag gar nicht so einfach. Ihre Eltern leben getrennt, normalerweise lebt sie mit ihrer Mutter in Seattle. Aber jetzt fährt ihre Mutter für 6 Monate mit ihrem Freund nach Haiti und Maeve muss zu ihrem Dad in die Großstadt. Dort leben er und Maeve´s Stiefmutter mit ihren zwei Halbbrüdern. Das nächste Baby ist im Anmarsch und während sich Claire, Maeve´s Stiefmutter, auf die Ankunft des Babys zuhause vorbereitet, zieht ihr Vater es vor sich zu betrinken und die Familie im Stich zu lassen.
Dann ist da auch noch das Mädchen, mit dem Maeve sich so gut versteht. Doch nach einem schockierenden Vorfall, beschließt sie die Verabredung mit dem Mädchen abzusagen.
Ist damit die Freundschaft beendet? Und was wird aus Maeve´s Familie? Schafft ihr Dad sich zusammenzureißen und wieder clean zu werden?



Meine Meinung:

 

Eine Mischung aus Freundschaft, Familie und Drama. Eine leichte, jugendhafte Geschichte mit mal etwas anderen Problemen.

Der Klappentext hat mich beeindruckt, aber worum genau es in dem Buch geht, habe ich nicht erfahren. Aber eine kurze Inhaltsangabe informierte mich genauer und machte mich neugierig. Bücher mit Protagonisten, die "Angststörungen" haben und dazu noch Jugendliche sind, habe ich noch nicht oft gelesen. Und allgemein fande ich es ganz interessant. 

Das Cover ist bunt und sieht lebensfroh aus, was mir direkt gute Laune macht. Den Titel finde ich nicht umwerfend, aber passend. 

 Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass ich das Buch schnell durchgelesen habe. Die Kapitel sind sehr kurz und meistens nach einer Befürchtung Maeve´s benannt. Demzufolge beginnt sie kurz von ihrer jeweiligen Angst und der dazu gehörigen Statistiken zu erzählen, bevor es es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht. 

Die Handlung beginnt mit dem Abschied von ihrer Mom an der Bushaltestelle. Da sie für 6 Moante nach Haiti zu ihrem Freund fährt, muss Maeve nach Vancouver zu ihrem Dad und ihrer Stiefmutter. 
Aber ihre gewohnte Umgebung und ihre Stütze und Mom sowie ihre Therapeutin zu verlassen, ist gar nicht so einfach. Schließlich kann sie Maeve beruhigen, wenn sie sich mal wieder Sorgen macht, dass der Bus einen Unfall hat, eine Bekannte aufgrund eines Überfalls nicht pünktlich kommt oder ähnliches.

Doch bei der Familie ihres Vaters hat sie gar nicht viel Zeit, sich Sorgen zu machen. Claire, ihre Stiefmutter bereitet sich aufgeregt auf die Hausgeburt vor, ihre 10-jährigen Halbbrüder sind ständig in Action und ihr Dad zieht sich mehr und mehr zurück. 
Als sie herausfindet, wo ihr Dad die Zeit außer Haus verbringt, was ganz sicher nicht seine Arbeit ist, gerät sie in Panik. Fällt er zurück?

Und was ist eigentlich mit dem Mädchen, dass Maeve während ihrer Reise nach Vancouver kennengelernt hat? Sie wirkt so anders, und Maeve ist fasziniert von ihr. Und tatsächlich sehen sie sich wieder und kommen sich allmählich näher.
Wird Maeve alles auf die Reihe bekommen?


Ich muss zugeben, dass mich einige Stellen nicht ganz überzeugt haben. Ich konnte mich zwar ganz gut in Maeve hinein versetzen, aber so richtig warm wurde ich mit ihr nicht. 
Dass Maeve in einer Patchworkfamilie lebt, finde ich aufregend. Und auch, dass obwohl scheinbar alle so gut in der Familie klarkommen, es doch einige Probleme existieren. 
Außerdem finde ich es gut, dass sich die Autorin mit einem aktuellen, heiß diskutierten Thema, der Homosexualität. Ich finde das sehr mutig und würde mir mehr Toleranz wünschen.


Fazit:

Es ist ein gutes Jugendbuch, dass sich viel mit dem Thema Familie und dem Finden des eigenen Selbst beschäftigt. Teilweise finde ich einige Charaktere und Stellen etwas oberflächlich. Allerdings ist es schnell zu lesen und ein gutes Buch für zwischendurch.

Ich kann das Buch eigentlich allen empfehlen, egal ob Jung oder Alt. Vielleicht ist es auch keine schlechte Idee als ein Geschenk? 😉
(Bitte lasst euch von der Bewertung nicht entmutigen es zu lesen, die Kritierien nach denen ich rezensiere, findet ihr auf der Seite "Über mich")


💙💙💙🎵 /💙💙💙💙💙
(3,5 Sterne)



  
 

 

  

 

Montag, 20. November 2017

Rezension: Davonfliegen

Davonfliegen

von Sarah Armstrong

 

 Informationen zum Buch:

 

Titel: Davonfliegen 

Originaltitel: Promise
Autor: Sarah Armstrong
Verlag: Diana 

Einband: Klappenbroschur  
Preis: 14,99 €  
Seitenanzahl: 446
Erscheinungsdatum: 28. August 2017  
ISBN: 978-3453291935




Inhalt:


Die junge Erwachsene Anna hat ein ruhiges Leben. Sie hat einen festen Job, einen Partner und ein gutes Verhältnis zu ihrem Vatter. Doch das ändert sich, als nach dem Tod ihrer Nachbarin, eine neue Familie einzieht. 
Dass die neuen Nachbarn relativ laut sind, fällt nach der ruhigen Dame von vorher natürlich auf. Aber dass die Eltern ihre fünfjährige Tochter Charlie wirklich schlagen, will sie zunächst nicht wahr haben. Aber als sie die Eltern dabei sozusagen auf frischer Tat ertappt, kann sie es nicht mehr verleugnen. Annas Bedürfnis dem Mädchen zu helfen ist groß, doch auch nach mehreren Anrufen bei Polizei und Jugendamt, blieb alles beim Alten.
Als eines Tages Charlie vor ihr steht und Anna um Hilfe bittet, ist Anna so verzweifelt ihr zu helfen, dass sie das Mädchen kurzerhand schnappt und mit ihr flieht. Schon bald darauf wird sie wegen Kindesentführung gesucht. Kann Charlie je wieder zurück und wird sie je wieder ein normales Leben führen können?




Meine Meinung:

  

Sarah Armstrong schafft es in diesem Buch Spannung, Gefühle und Moral zu vereinen. Ich habe bis zur letzten Seite mit der Protagonistin Anna mitgefiebert.

Den Klappentext fande ich sehr interessant, allerdings hat er schon ziemlich viel verraten. Trotzdem wollte ich das Buch gerne lesen, da mich die Thematik sehr interessiert. Und zum Glück habe ich es gelesen, es war ein echtes Abenteuer!

Das Cover auf dem blauen Hintergrund und die zwei Personen ist sehr einfach, aber sieht wunderbar aus und passt perfekt zur Handlung. Ebenso der Titel. Erst konnte ich mir darunter nicht viel vorstellen, aber im Nachhinein passt es.

Die Handlung ist durchgängig aus der Sicht der Protagonistin erzählt und verläuft chronologisch. Das gefällt mir sehr gut, da man die Ereignisse von Anfang an miterlebt und die Charaktere kennenlernen und ihre weitere Entwicklung verfolgen kann.  

Zu Beginn der Geschichte, erfährt man, wie die neuen Nachbarn einziehen und wie Anna dazu denkt. Die alte Frau von vorher ist gestorben, aber sie war ruhig und Anna hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr. 
Doch die Ruhe ist mit den neuen Nachbarn vorbei. Öfters hört sie laute Geräusche, die ganz nach Schlägen klingen. 

Anna wird skeptisch. Wird da nebenan tatsächlich jemand geschlagen? Kurz darauf lernt sie die 5-jährige Nachbarstochter Charlie kennen. Dabei fallen ihr an dem Mädchen ungewöhnliche Verletzungen auf. 
Als Anna kurz darauf Zeuge weitere Auseinandersetzungen wird, informiert sie die Polizei und das Jugendamt. Doch auch noch einige Tage, Wochen später, hat sich nichts verändert.

Als der Mann seine Tochter mitten im Garten "eine Lektion" erteilen will, schreitet Anna dazwischen. Anna tut es weh, dass das kleine Mädchen so verängstigt ist und beschließt zu handeln, als Charlie sie um Hilfe bittet. 
Kurzerhand nimmt sie das Mädchen an die Hand, setzt es ins Auto und fährt mit ihr los. 
Erst später begreift sie, dass auf ihrer (Straf)Tat 10 Jahre Gefängnisaufenthalt stehen. Aber kann sie jetzt noch alles in Ordnung bringen? 


Die Geschichte ist flüssig und gefühlvoll geschrieben. Bei einigen Stellen kommt die Handlung nicht auf den Punkt, wo ein bisschen drum hermgeredet wird, aber sonst kann man nichts bemängeln. 



Fazit:

Es ist ein tolles Buch und lässt sich auf einige wenige Stellen absolut gut und schnell lesen. Ich kann es für alle empfehlen!


💙💙💙💙🎵 /💙💙💙💙💙
(4,5 Sterne)

 

 

Mittwoch, 15. November 2017

Rezension: Das verborgene Spiel

Das verborgene Spiel

von M. L. Rio

 

Informationen zum Buch:

 

Titel: Das verborgene Spiel
Originaltitel: If We Were Villains
Autor: M. L. Rio
Verlag: Penguin
Einband: Klappenbroschur
Preis: 13,00 €
Seitenanzahl: 457
Erscheinungsdatum: 11. September 2017
ISBN: 978-3328100539




Inhalt:

 

Oliver Marks ist einer von sieben jugen Schauspielstudenten am renomierten Dellecher Classical Conservatory. Während der Aufführungen in den vergangenen ersten Jahren spielten die Freunde je die Rolle, die sie auch außerhalb der Bühne hatten. Während sein bester Freund und Zimmernachbar James in der Regel der Held ist, bekommt Oliver nur die Nebenrollenrollen, die der Mitläufer, der rechten Hand des Heldens. Doch er ist damit zufrieden und freut sich auf sein letztes Jahr am College. 

Aber irgendetwas scheint diesmal anders. Die Rollenverteilungen passen auf einmal gar nicht mehr, was haben sich die Dozenten dabei nur gedacht? 
Und so kommt es, dass sich das Kräfteverhältnis zwischen Freundschaft und Rivalität stark verschiebt und ganz neue Seiten an den Studenten zum Vorschein kommen. 
Eines Nachts, scheint die Situation zu eskalieren und einer der Studenten treibt tot im Collegesee. Nun müssen sich die Freunde fragen, wollen sie sich der Wahrheit stellen oder darüber hinwegsehen? 


Meine Meinung:

 
Ein mystisches Buch, dass die Spannung bis zur lezten Seite aufrechterhält!

Da es in dem Buch um Schauspielstudenten geht, handelt die Geschichte auch oft von Theaterstücken. Passend dazu ist das Buch, wie eben ein Theaterstück auch, in mehrere Akten und Szenen unterteilt.

Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber die wenigen Elemente die abgebildet sind, treten deutlich hervor. Meiner Meinung nach passt es nicht unbedingt zum Inhalt des Buches. Der Titel hingegen gefällt mir schon besser, da er erkennen lässt, dass nicht alles offensichtlich ist. Und da es anscheinend im "Verbrogenen" geschieht, ist klingt es nach einer spannenden Handlung.

Die Geschichte wird durchgängig aus der Sicht des Protagonisten Oliver Marks erzählt.

Dabei beginnt jeder Akt mit einem Ausschnitt aus der gegenwärtigen Zeit, nämlich 10 Jahre, nachdem die eigentliche Geschichte passiert ist und es um die Auflösung der Ereignisse geht.

Denn wie man zu Beginn feststellt, wird Oliver nach 10 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Holla, dachte ich erstmal, dann ist doch alles geklärt.
Nein, eben nicht. Der Komissar, der ihn hinter Gitter gebracht hat, glaubt nicht, dass Oliver der Verantwortliche für die damaligen Ereignisse ist. Doch dieser besteht auf seine Schuld.

Jetzt, nach seiner Entlassung aus der Haft und der Pensionierung des Komissares, treffen sich die beiden wieder und der ehemalige Polizist fordert die Wahrheit. Und nun ist Oliver dazu bereit, sie ihm zu erzählen.

Was geschah damals wirklich? Und weiß Oliver wirlich alles, was passiert ist?


Das, meine Lieben, findet ihr nur heraus, wenn ihr das Buch lest 😉

Folgende Tipps sind euch bei der Entscheidung vielleicht noch hilfreich: 

  • Die Handlung ist gut aufgebaut, in dem gegenwärtigen Ereignis geht esmeist um eine ungeklärte Frage, die mit den Rückblicken aus der Vergangenheit geklärt wird. Jedoch bleibt jedes Mal etwas ungeklärt, sodass die Spannung fortwährend bestehen bleibt. 

  •  Da es sich um ein Theater-inspiriertes Buch geht, das ebenso aufgebaut ist bedenkt, dass auch teilweise die Sprache davon beeinflusst ist. Die Studenten tauschen sich oftmals mit Sprüchen bzw. Verszeilen von ihren Rollen aus, was für einige anstrengend sein könnte.

  • Dementsprechend sind einige Textstellen auch weitschweifig über Theaterstücke, wen allerdings Zitate und Sprüche interessieren, könnte das gefallen. 


Fazit:










Es ist ein spannendes Buch, indem man auch viel über das Collgegeleben der Schauspielstudenten und Wissen über Shakespare erlangt, jedoch sollten Leser Theater- und oder Shakespeare-Fans sein oder sich dafür interessieren.



Mein Fall war es nicht, deshalb gibt es von mir

💙💙💙🎵 /💙💙💙💙💙
(3,5 Sterne von 5 Sternen)

 


Sonntag, 12. November 2017

Der Leser Preis 2017

Der Leser Preis 2017

Lovely Books

 

https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2017/nominierungen/

 











Ihr seid Bücherfans? Ihr liebt Lesen? Dann nix wie los und nominiert euer Lieblingsbuch des Jahres 2017! 


Das ist DIE Chance, den/ die Autor/in zu unterstützen und euer liebstes Buch zu nominieren. Es wäre ganz toll, wenn möglichst viele von euch mitmachen, denn jeder freut sich doch über etwas Anerkennung für seine Leistung, oder etwa nicht? 😉 


Der Leserpreis zeichnet seit 2009 die besten Neuerscheinungen in 14 Kategorien aus. Das tolle daran ist: das WIR abstimmen dürfen! Es ist unsere Chance zu zeigen, was uns am besten gefallen hat.

Also, legt los 💕



Eure Lale 

Samstag, 11. November 2017

Rezension: Schloss aus Glas

Schloss aus Glas

von Jeannette Walls

 

 

  Informationen zum Buch:

 

Name: Schloss aus Glas
Autor: Jeannette Walls
Verlag: Diana
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 383
Erscheinungsdatum: 21. August 2017
ISBN: 978-3453359680




Inhalt:

 

 Jeannette Walls hatte eine außergewöhnliche Kindheit mit einer außergewöhnlichen Familie. Ihre Mutter kümmert sich nicht um Regeln und ihr Vater betrinkt sich lieber, als für die Familie zu sorgen. Dann sind da auch noch ihre drei Geschwister, die eine große Hilfe für Jeannette sind.
Zusammen lebt die Familie überall und nirgendwo, sie ziehen umher, wenn den Eltern ein Ort gefällt bleiben sie eine Weile dort, bis es ihnen zu langweilig wird oder sie von der Polizei gesucht werden. Keine Spur von einem gemütlichen Haus, einem warmen Bett oder auch nur regelmäßigen Mahlzeiten. 
Während die Eltern immer mehr in ihre eigene Welt abrutschen, fragen sich die Kinder, ob das wirklich ihr Leben sein kann...




Meine Meinung:

 

Es ist ein absolutes offenes und tiefgründiges Buch, mit dem Jeannette Walls von ihrer Kindheit berichtet. Ich war (und bin immer noch) geschockt, getroffen und irgendwie auch erleichtert über das Ende. 
Es ist eine unbeschreiblich erschreckende und spannende Geschichte und ich bewundere die Autorin, dass sie den Mut hatte, ihre Geschichte der Welt zu offenbaren. Danke dafür! 

Das Exemplar, das ich erhalten habe, ist die Filmausgabe zum gleichnamigen Kinofilm. Das Cover stellte für mich einen harmlosen, harmonischen Familienausflug dar. Doch als ich den Klappentext gelesen habe, war ich mehr als überrascht und wollte wissen, was worum es wirklich geht.

Die Handlung ist fortlaufend aus der Sicht der Autorin Jeannette Walls geschrieben. Ich konnte von Anfang an super mit ihr mitfühlen! Der Schreibstil war durchweg flüssig und spannend gehalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter ging.

Zunächst beginnt die Geschichte mit einem kurzen Ausschnitt aus der Zukunft, in dem die Autorin sehr nachdenklich ist und einiges hinterfragt. 

Dann geht die Handlung chronologisch los. Es beginnt mit mit den frühesten Kindheitserinnerungen: der Beschreibung der Eltern und der Lebensumstände. 

Es ist verdammt schockierend zu lesen, wie Kinder auf solch eine Weise aufwachsen. Den Eltern ist esmehr oder weniger egal was sie machen, hauptsache es wird ihnen nicht widersprochen. Sie fahren kreuz und quer durch das Land um kurzzeitig irgendwozu leben, nur um darauf wieder weiterzuziehen. Wenn die Kinder mal zur Schule gehen, werden sie nur ausgelacht und ausgegrenzt, sodass sie ziemlich für sich bleiben.

Und obwohl das kaum fassbare Zustände sind, ist Jeannette doch ganz glücklich. Doch im Laufe ihrer Entwicklung, merkt sie, dass das kein Leben für sie ist. Gerade mal 10 Jahre und schon muss sie ihren Vater aus Kneipen holen, arbeiten um Lebensmittel zu kaufen, Rechnungen bezahlen und dafür sorgen, dass die Mutter zur Arbeit geht. 

Schließlich überlegt sie wegzugehen. Aber andererseits kann sie ihre Familie doch nicht im Stich lassen?


Ich muss einfach nochmal betonen, dass es ein absolut gefühlvolles Buch ist und ich so in der Geschichte drin war, dass es mir am Ende fast Leid tat, das Buch aus der Hand zu legen.

Es ist absolut empfehlenswert für Jung und Alt, ich glaube man kann sich einiges daraus mitnehmen!


💙💙💙💙🎵/💙💙💙💙💙
(4,5 Sterne)